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Vermietung

Mieterhöhung Excel - Kostenlose Vorlage

Excel-Vorlage zur Mieterhöhung bis zur ortsüblichen Vergleichsmiete mit Vergleichsmieten, Mietspiegel und Übersicht.

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Skärmbild 1: fliken Mieterhöhung_Übersicht - Excelmall mieterhöhung ortsübliche vergleichsmiete excel vorlage

Diese Excel-Vorlage zur Mieterhöhung bis zur ortsüblichen Vergleichsmiete hilft Ihnen, die Erhöhung sauber zu prüfen, zu dokumentieren und mit den passenden Vergleichsmieten zu begründen. Die Datei enthält die Blätter Mieterhöhung_Übersicht, Vergleichsmieten_Daten und Mietspiegel_Parameter_und_Hinweise.

Sie sehen damit auf einen Blick, welche Ist-Miete aktuell gilt, welche Vergleichsmieten herangezogen werden und ob die Zielmiete innerhalb der zulässigen Grenze liegt. Das ist besonders praktisch für private Vermieter, WEG-nahe Eigentümer und Kapitalanleger mit einzelnen Wohnungen, wenn die nächste Anpassung ansteht.

Die Vorlage ist so aufgebaut, dass Sie Zahlen nicht nur erfassen, sondern auch direkt vergleichen können. Bild 1 zeigt die Übersicht mit Eingabefeldern und Ergebnisbereich, Bild 2 die Vergleichsmietendaten und Bild 3 die Parameter zum Mietspiegel und zu den Hinweisen.

Skärmbild 1: fliken Mieterhöhung_Übersicht - Excelmall mieterhöhung ortsübliche vergleichsmiete excel vorlage
Abbildung 1: Tabellenblatt „Mieterhöhung_Übersicht"

Die wichtigsten Vorteile dieser Excel-Vorlage

  • Prüfen Sie die Mieterhöhung gegen die ortsübliche Vergleichsmiete mit klarer Ergebnisanzeige in Euro.
  • Vergleichen Sie mehrere Wohnungen oder Mietverhältnisse parallel, statt jede Berechnung separat aufzusetzen.
  • Erfassen Sie Vergleichsmieten strukturiert mit Adresse, Wohnungsmerkmalen und €/m²-Werten.
  • Nutzen Sie die Übersicht, um aus Ist-Miete, Zielmiete und Differenz sofort den Erhöhungsbedarf zu sehen.
  • Reduzieren Sie Fehler bei der Begründung, weil Mietspiegel-Parameter und Hinweise zentral dokumentiert sind.
  • Sparen Sie Zeit bei der jährlichen Prüfung: Eine Tabelle mit 3 Wohnungen à 800 € Kaltmiete lässt sich in Minuten statt in einem neuen Excel-Sheet auswerten.
  • Erkennen Sie früh, ob Sie mit der geplanten Anpassung in der Kappungsgrenze von 15 % beziehungsweise 20 % in 3 Jahren bleiben.

Schritt-für-Schritt-Anleitung

  1. Öffnen Sie das Blatt Mieterhöhung_Übersicht und tragen Sie Objekt, Mieter, aktuelle Kaltmiete und gewünschte Zielmiete ein. So haben Sie die Ausgangsbasis für die Prüfung in einer Zeile.
  2. Wechseln Sie zu Vergleichsmieten_Daten und erfassen Sie die herangezogenen Vergleichswohnungen mit Quadratmetern, Lage und Miete je Quadratmeter. Drei belastbare Vergleichswerte sind in der Praxis meist deutlich brauchbarer als eine grobe Schätzung.
  3. Prüfen Sie im Blatt Mietspiegel_Parameter_und_Hinweise, welche Merkmale und Grenzen für Ihre Kommune gelten. Dort halten Sie auch den verwendeten Mietspiegel, Stand und Hinweise fest.
  4. Vergleichen Sie die Ergebnisse in der Übersicht mit der ortsüblichen Vergleichsmiete. Wenn die gewünschte Miete über dem zulässigen Bereich liegt, senken Sie die Zielmiete direkt in der Tabelle.
  5. Dokumentieren Sie die Berechnung so, dass Sie sie später nachvollziehen können. Das spart Zeit, wenn der Mieter Rückfragen stellt oder Sie die Unterlagen für die nächste Anpassung brauchen.
  6. Speichern Sie die Datei nach jeder Anpassung unter einem neuen Monats- oder Jahresstand. So behalten Sie die Historie und können bei 12-monatigen Prüffristen sauber nachweisen, wann die letzte Änderung erfolgt ist.
Skärmbild 2: fliken Vergleichsmieten_Daten - Excelmall mieterhöhung ortsübliche vergleichsmiete excel vorlage
Abbildung 2: Tabellenblatt „Vergleichsmieten_Daten"

Enthaltene Funktionen

Drei klar getrennte Tabellenblätter für Übersicht, Vergleichsmieten und Mietspiegel-Hinweise.
Eingabefelder mit farblicher Markierung, damit Sie Pflichtwerte sofort erkennen.
Struktur für Vergleichsmieten mit €/m², Fläche und Notizen.
Übersichtsbereich zur Gegenüberstellung von Ist-Miete, Zielmiete und Differenz.
Hinweisblatt für Mietspiegel-Parameter, damit die Herleitung nachvollziehbar bleibt.
Saubere Tabellenoptik mit gut lesbaren Zeilenfarben und Rahmen.
Geeignet für Einzelwohnungen, mehrere Objekte und die Vorbereitung einer Mieterhöhung nach § 558 BGB.

So prüfen Vermieter die Mieterhöhung mit der Excel-Vorlage

Die Vorlage ist für Vermieter gedacht, die eine Mieterhöhung an die ortsübliche Vergleichsmiete sauber herleiten wollen. Typisch ist der Fall einer Eigentumswohnung mit 70 m², bisher 8,50 €/m² und drei Vergleichsmieten zwischen 9,00 € und 9,40 €/m².

In Mieterhöhung_Übersicht sehen Sie die zentrale Berechnung, in Vergleichsmieten_Daten erfassen Sie die Referenzobjekte, und in Mietspiegel_Parameter_und_Hinweise halten Sie den Maßstab fest. Bild 1 zeigt die Übersicht mit Eingabefeldern für Wohnfläche, Ist-Miete und Zielmiete, Bild 2 die Vergleichsmieten als Datenliste, Bild 3 die Parameterzeile mit Mietspiegel-Stand und Hinweisen.

Wann die Tabelle im Alltag gebraucht wird

Der Bedarf entsteht meist, wenn Sie nach 12 Monaten die nächste Anpassung prüfen oder vor dem Versand eines Schreibens die Zahlen absichern wollen. Bei einer Wohnung mit 3 % Anpassung auf 8,75 €/m² sind das bei 70 m² bereits 17,50 € mehr im Monat, also 210,00 € im Jahr.

Warum die Struktur in Excel sinnvoll ist

Eine Einzelnotiz reicht hier nicht. Wenn Sie 3 Wohnungen à 800 € Kaltmiete verwalten, verlieren Sie ohne strukturierte Tabelle schnell den Überblick, welche Miete zuletzt angepasst wurde, welche Vergleichswerte genutzt wurden und welche Wohnung noch unter dem Mietspiegel liegt.

Fachlich ist die saubere Trennung zwischen Übersicht und Vergleichsdaten besser als eine einzige freie Liste. Sie prüfen damit nicht nur die Zahl, sondern auch die Begründungskette, und genau das brauchen Vermieter, wenn die Mieterhöhung später nachvollziehbar sein soll.

Skärmbild 3: fliken Mietspiegel_Parameter_und_Hinweise - Excelmall mieterhöhung ortsübliche vergleichsmiete excel vorlage
Abbildung 3: Tabellenblatt „Mietspiegel_Parameter_und_Hinweise"

Was das BGB und der Mietspiegel bei der Erhöhung vorgeben

Für die Mieterhöhung bis zur Vergleichsmiete ist § 558 BGB der zentrale Maßstab. Die Erhöhung ist nur bis zur ortsüblichen Vergleichsmiete möglich, und die Kappungsgrenze liegt je nach Gemeinde bei 15 % oder 20 % in 3 Jahren.

Praktisch heißt das: Steht Ihre Wohnung bei 7,90 €/m² und die Vergleichsmiete bei 9,20 €/m², können Sie nicht einfach auf den Höchstwert springen, wenn die Kappungsgrenze vorher erreicht ist. Bei 70 m² wären 1,30 €/m² Differenz zwar rechnerisch 91,00 € monatlich, rechtlich zählt aber die zulässige Obergrenze innerhalb des Dreijahreszeitraums.

Begründung mit Mietspiegel und Vergleichswohnungen

Die Vorlage hilft Ihnen, den Mietspiegel nicht nur als PDF abzulegen, sondern seine Parameter in einer nachvollziehbaren Tabelle festzuhalten. Das ist der saubere Weg, wenn Sie Merkmale wie Baujahr, Lage, Ausstattung und Wohnungsgröße vergleichen müssen.

Ich halte die Arbeit mit einer strukturierten Excel-Datei für deutlich besser als freie Textnotizen. Gerade bei mehreren Wohnungen ist eine geordnete Datenbasis mit Vergleichsmieten und Parametern die einzige brauchbare Grundlage, um später keine Diskussion über die Herleitung zu bekommen.

Fristen und Grenzen im Blick behalten

Zwischen zwei Mieterhöhungen muss in der Regel genügend Zeit liegen, und auch die Zustimmungs- und Begründungsschritte sollten Sie dokumentieren. Wer die 12-monatige Prüfschleife sauber in Excel abbildet, vermeidet unnötige Rückfragen und spart sich doppelte Schreiben.

Diese Fehler machen Mieterhöhungen unnötig angreifbar

Der häufigste Fehler ist eine Zielmiete, die ohne belastbare Vergleichsmieten angesetzt wird. Wenn Sie von 8,00 €/m² direkt auf 10,00 €/m² springen, obwohl der Mietspiegel nur 9,10 €/m² trägt, landet das Schreiben schnell wieder auf Ihrem Schreibtisch.

Der zweite Klassiker sind falsche oder gemischte Daten: einmal Wohnfläche, einmal Warmmiete, dann wieder eine Liste mit Betriebskosten. Für die Mieterhöhung brauchen Sie die Kaltmiete als Basis, nicht die Warmmiete; sonst rechnen Sie am Ende mit Zahlen, die rechtlich nichts miteinander zu tun haben.

Was Sie die Fehler kosten

Eine falsch angesetzte Erhöhung kostet nicht nur Zeit, sondern oft auch zwei oder drei Arbeitsgänge mehr. Bei einer Wohnung mit 65 m² und 0,80 €/m² zu viel angesetzter Miete geht es schon um 52,00 € im Monat, also 624,00 € im Jahr, die Sie so nicht sicher durchsetzen.

Warum Vergleichsdaten sauberer sind als Bauchgefühl

Vergleichsmieten ohne Datum, Adresse oder Quadratmeter sind in der Praxis wertlos. Wenn Sie stattdessen drei saubere Datensätze mit 8,90 €, 9,10 € und 9,35 €/m² erfassen, sehen Sie sofort die Bandbreite und vermeiden eine überzogene Zielmiete.

Ich rate klar dazu, lieber konservativ zu erhöhen und die Grenze sauber zu dokumentieren, als den Oberrand des Mietspiegels auszureizen. Ein strittiges Schreiben kostet schnell mehr Zeit als die Differenz zwischen 9,05 € und 9,15 €/m² wert ist.

So wird die Tabelle Teil Ihrer regelmäßigen Vermietungsroutine

Die Vorlage funktioniert am besten, wenn Sie sie fest an einen Termin koppeln, etwa an die jährliche Prüfung zum Mietvertrags-Jahrestag oder an die Unterlagen für die Anlage V. Dann bleibt die Datei aktuell und verstaubt nicht zwischen anderen Objektunterlagen.

Praktische Routine im Monats- und Jahreslauf

  • Speichern Sie für jede Wohnung eine eigene Zeile mit Mietstand, Datum und nächstem Prüftermin.
  • Kopieren Sie das Vorjahresblatt und aktualisieren Sie nur die Vergleichsmieten statt alles neu aufzubauen.
  • Nutzen Sie Eingabefelder mit klaren Zahlenformaten, damit keine 8,5 und 8,50 € durcheinander geraten.
  • Markieren Sie Abweichungen farblich, wenn die Zielmiete über dem Mietspiegel liegt.

Bei mehr als 10 Wohnungen stoßen Excel-Listen an ihre Grenzen, vor allem wenn mehrere Personen gleichzeitig prüfen oder Freigaben dokumentiert werden sollen. Dann ist eine Hausverwaltungssoftware meist die bessere Lösung, aber für 1 bis 20 Einheiten bleibt die Tabelle sehr effizient.

Ich würde die Excel-Lösung bis zu dem Punkt nutzen, an dem Sie nur noch Daten pflegen und keine logischen Auswertungen mehr manuell nachziehen müssen. Sobald Sie für jede Mieterhöhung mehrere Blätter und manuelle Kontrollen brauchen, ist der Sprung in ein System mit zentraler Objektverwaltung sinnvoller.

Häufige Fragen zu dieser Vorlage

Über die Autoren
Stefan Wagner
Stefan Wagner Immobilienexperte

Stefan erstellt und prüft die Excel-Vorlagen für die Immobilienbranche. Er sorgt dafür, dass Formeln, Beträge und Abrechnungslogik vor der Veröffentlichung sauber funktionieren.

Nicole Weber
Nicole Weber Redakteurin

Nicole schreibt die Anleitungen und Ratgeber rund um die Vorlagen — verständlich, praxisnah und ohne unnötigen Fachjargon.