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Vermietung

Mietspiegel Excel - Kostenlose Vorlage

Vorlage für Mietspiegelvergleich und Mieterhöhung mit Vergleichsmiete, Kappungsgrenze und Auswertung für Vermieter.

04.07.2026 208 Downloads 4,8/5 Durchschnittsbewertung
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Skärmbild 1: fliken Mietdaten - Excelmall mietspiegel vergleich berechnung excel vorlage

Diese Vorlage berechnet die Vergleichsmiete auf Basis von Mietspiegel, Wohnfläche, Lage und Ausstattung und zeigt Ihnen sofort, ob eine geplante Mieterhöhung innerhalb der Kappungsgrenze liegt. Enthalten sind die Blätter Mietdaten, Mietspiegel, Auswertung und Hinweise.

Sie erfassen pro Wohnung die aktuelle Kaltmiete, den Mietspiegelwert in €/m² und die zulässige Erhöhung in €. Die Vorlage ist für private Vermieter, WEG-nahe Objektverwaltungen und Eigentümer gedacht, die eine Miete sachlich prüfen und dokumentieren wollen.

Bild 1 zeigt das Eingabeblatt mit Objekt-ID, Mieter, Wohnfläche, Baujahr und Status. Bild 2 enthält die Vergleichswerte zum Mietspiegel, Bild 3 die Auswertung mit Erhöhungsvorschlag und zulässiger Erhöhung, Bild 4 die Hinweise zur Nutzung.

Skärmbild 1: fliken Mietdaten - Excelmall mietspiegel vergleich berechnung excel vorlage
Abbildung 1: Tabellenblatt „Mietdaten"

Die wichtigsten Vorteile dieser Excel-Vorlage

  • Sie prüfen die Miete je Wohnung in einer einzigen Tabelle statt mit mehreren Einzelnotizen.
  • Die Vorlage zeigt die Vergleichsmiete direkt in € pro Monat und macht Abweichungen sichtbar.
  • Die Kappungsgrenze wird getrennt ausgewiesen, damit Sie keine unzulässige Erhöhung ansetzen.
  • Sie sehen sofort, ob die aktuelle Kaltmiete unter, auf oder über dem Mietspiegel liegt.
  • Die Eingabe mit Objekt-ID, Lageklasse und Ausstattungsklasse bleibt auch bei 10 oder 50 Einheiten übersichtlich.
  • Das Beispielblatt hilft bei der Vorbereitung einer Mieterhöhung nach Mietspiegel mit sauberer Dokumentation.
  • Die Auswertung spart Zeit bei der jährlichen Prüfung der Bestandsmieten und bei der Ablage für die Akte.

Schritt-für-Schritt-Anleitung

  1. Tragen Sie im Blatt Mietdaten die Objektdaten, die Wohnfläche, das Baujahr und die aktuelle Miete ein.
  2. Ergänzen Sie im Blatt Mietspiegel die Werte für Ihre Lage-, Ausstattungs- und Baualtersklasse. So entsteht die Vergleichsbasis pro m².
  3. Prüfen Sie im Blatt Auswertung die berechnete Vergleichsmiete, den Erhöhungsvorschlag und die zulässige Erhöhung in €.
  4. Nutzen Sie den Status, um Fälle mit Handlungsbedarf zu markieren, etwa bei deutlicher Untervermietung oder Grenzfällen.
  5. Übernehmen Sie das Ergebnis in Ihre Mieterakte oder in die Vorbereitung eines Mieterhöhungsschreibens.
  6. Aktualisieren Sie das Blatt beim nächsten Mietspiegel oder bei Änderungen an Wohnfläche, Ausstattung oder Miete.
Skärmbild 2: fliken Mietspiegel - Excelmall mietspiegel vergleich berechnung excel vorlage
Abbildung 2: Tabellenblatt „Mietspiegel"

Enthaltene Funktionen

Erfassung von Objekt-ID, Vermieter, Mieter, Adresse und Wohnungsdaten in einer Zeile pro Einheit.
Berechnung der Vergleichsmiete auf Basis von Mietspiegelwerten und Wohnfläche.
Ausweis von Erhöhungsvorschlag, Erhöhung in Prozent und zulässiger Erhöhung in €.
Separate Kennzeichnung von Kappungsgrenze und Status zur schnellen Prüfung.
Strukturierte Mietspiegel-Tabelle für Lageklasse, Ausstattungsklasse und Baualtersklasse.
Optisch klare Excel-Formatierung mit Eingabefeldern, Ergebnisfeldern und Hinweisblatt.
Geeignet für Einzelobjekte und kleine Portfolios mit mehreren Wohnungen.

Wann Vermieter den Mietspiegelvergleich in Excel brauchen

Der Mietspiegelvergleich kommt in der Praxis meist dann auf den Tisch, wenn die Kaltmiete geprüft oder eine Mieterhöhung vorbereitet wird. Typisch ist das bei privaten Vermietern mit einer Eigentumswohnung, bei Eigentümern von 3 bis 12 Einheiten oder bei der Objektverwaltung vor einer neuen Mietanpassung.

In der Vorlage erfassen Sie pro Wohnung die Wohnfläche, die aktuelle Miete, den Mietspiegelwert und die relevanten Merkmale wie Lageklasse oder Ausstattungsklasse. Bei 3 Wohnungen mit je 800 € Kaltmiete sind das 2.400 € Monatsmiete; liegt der Mietspiegel bei 11,50 €/m² und die Wohnung hat 70 m², ergibt sich eine Vergleichsmiete von 805 €.

Bild 1: Mietdaten als Eingabeblatt

Bild 1 zeigt die Spalten für Objekt-ID, Vermieter, Mieter, Straße, PLZ, Ort, Wohnfläche, Baujahr, aktuelle Miete und Hinweis. Genau diese Struktur brauchen Sie, wenn Sie mehrere Objekte nebeneinander vergleichen und nicht jedes Mal neu rechnen wollen.

Bild 2: Mietspiegel als Vergleichsgrundlage

Das Blatt Mietspiegel trennt die Werte nach Lage-, Ausstattungs- und Baualtersklasse. Das ist für den Vergleich sauberer als eine grobe Pauschale, weil ein Unterschied von 1,00 €/m² bei 80 m² schon 80 € pro Monat ausmacht.

Skärmbild 3: fliken Auswertung - Excelmall mietspiegel vergleich berechnung excel vorlage
Abbildung 3: Tabellenblatt „Auswertung"

Was der Mietspiegel rechtlich und rechnerisch vorgibt

Der Mietspiegel ist in Deutschland die praktische Grundlage für die ortsübliche Vergleichsmiete. Bei einer Erhöhung bis zur Vergleichsmiete zählen vor allem die Werte aus dem Mietspiegel und die Grenze aus § 558 BGB; zusätzlich gilt die Kappungsgrenze von 15 % in 3 Jahren in angespannten Gebieten, sonst meist 20 %.

Für die Excel-Berechnung ist die Logik einfach: aktuelle Miete, Mietspiegelwert und zulässige Steigerung werden nebeneinander gestellt. Wenn eine Wohnung von 650 € auf 760 € steigen soll, ist der rechnerische Sprung 110 € oder rund 16,9 %; liegt die zulässige Grenze bei 15 %, werden nur 97,50 € als Höchstwert akzeptiert.

Vergleichsmiete statt Gefühl

Ich rate klar dazu, mit Zahlen zu arbeiten und nicht mit einer „gefühlten“ Marktmiete. Eine Tabelle mit 12 Wohnungen und je 2 Minuten Prüfzeit spart schnell 20 bis 30 Minuten pro Fall und verhindert, dass Sie die falsche Wohnung oder die falsche Baualtersklasse heranziehen.

Die Kappungsgrenze im Alltag

Besonders wichtig ist die Trennung zwischen Vergleichsmiete und erlaubter Erhöhung. Eine Wohnung kann rechnerisch 120 € Spielraum haben, rechtlich aber wegen der Kappungsgrenze nur 78 € oder 90 € bekommen; genau diesen Unterschied zeigt die Vorlage in der Auswertung.

Diese Fehler bei der Mieterhöhung kosten bares Geld

Der häufigste Fehler ist eine falsche Vergleichsbasis: falsche Wohnfläche, falsche Lageklasse oder ein veralteter Mietspiegel. Schon 5 m² zu viel bei 9,50 €/m² drücken die Vergleichsmiete um 47,50 € pro Monat und führen in der Praxis schnell zu einer angreifbaren Forderung.

Ein zweiter Klassiker ist die Missachtung der Kappungsgrenze. Wer eine Miete von 700 € direkt auf 850 € anheben will, verlangt 150 € mehr; bei 20 % sind aber nur 140 € möglich, bei 15 % sogar nur 105 € — der Rest ist schlicht nicht durchsetzbar.

Zu spät oder zu ungenau dokumentiert

Fehlt die saubere Aufstellung mit Mietspiegelwert, Fläche und Erhöhungsbetrag, verlieren Sie im Zweifel Zeit mit Rückfragen. Eine schriftlich unklare Erhöhung kostet oft 1 bis 2 Wochen Verzögerung und im Streitfall deutlich mehr, weil die gesamte Begründung neu aufgebaut werden muss.

Warum die Rechenzeile entscheidend ist

Gerade bei mehreren Wohnungen in einem Haus ist eine Excel-Liste besser als eine lose Notiz. Wenn Sie 8 Einheiten prüfen und nur bei 3 Wohnungen eine Anpassung möglich ist, sehen Sie das in der Tabelle sofort; ohne Struktur verwechseln viele Eigentümer die zulässige Erhöhung mit der wünschbaren Erhöhung.

Skärmbild 4: fliken Hinweise - Excelmall mietspiegel vergleich berechnung excel vorlage
Abbildung 4: Tabellenblatt „Hinweise"

So wird der Mietspiegelvergleich zur festen Routine

Am besten nutzen Sie die Vorlage immer dann, wenn sich die Mieteingänge im Monatsanfang sortieren oder wenn ein neuer Mietspiegel veröffentlicht wurde. Wer das Blatt einmal im Jahr aktualisiert, braucht pro Wohnung oft nur 5 bis 10 Minuten.

Die sauberste Routine ist: Vorjahresdatei kopieren, Mietdaten prüfen, Mietspiegelwerte aktualisieren und dann die Auswertung drucken oder als PDF ablegen. Bei 12 Einheiten sind das meist weniger als 2 Stunden, wenn die Daten gut geführt sind.

Praktische Gewohnheiten

  • Nutzen Sie für jede Wohnung dieselbe Objekt-ID, damit die Akte über Jahre zusammenbleibt.
  • Prüfen Sie die Eingabefelder nach jeder Mieterhöhung, nicht erst am Jahresende.
  • Arbeiten Sie mit farbigen Ergebnisfeldern, damit Grenzfälle sofort auffallen.
  • Hinterlegen Sie den aktuellen Mietspiegel als feste Referenz und ersetzen Sie ihn nur nach Veröffentlichung.

Wann Excel nicht mehr reicht

Bei 30 oder mehr Einheiten, mehreren Mietspiegeln oder vielen Sonderfällen wird eine einfache Tabelle schnell unhandlich. Dann ist eine echte Hausverwaltungssoftware oft besser, weil sie Fristen, Mieterakten und Mietanpassungen systematisch zusammenführt.

Häufige Fragen zu dieser Vorlage

Über die Autoren
Stefan Wagner
Stefan Wagner Immobilienexperte

Stefan erstellt und prüft die Excel-Vorlagen für die Immobilienbranche. Er sorgt dafür, dass Formeln, Beträge und Abrechnungslogik vor der Veröffentlichung sauber funktionieren.

Nicole Weber
Nicole Weber Redakteurin

Nicole schreibt die Anleitungen und Ratgeber rund um die Vorlagen — verständlich, praxisnah und ohne unnötigen Fachjargon.